BAUEN

Unser jährliches Ziel ist der Neubau von ca. 130 Wohnungen, die wir in attraktiven Lagen bauen. Dabei legen wir Wert auf Wohn­vielfalt und eine gute Mischung der Nutzer­struktur.

WOHNEN

Unsere Mitglieder genießen ein Dauer­wohn­recht und profi­tieren von fairen Preisen sowie aktuellen Mo­der­nisier­ungen und In­stand­halt­ungen – das alles in rund 9.300 Wohnungen.

SPAREN

Wir unterhalten seit 1977 eine Spar­ein­rich­tung, die unsere Mit­glieder und ihre Ange­hörigen im Sinne der Abgaben­ordnung nutzen können und bieten diverse Spar­produkte an.

AKTUELLES

Schenkungsvertrag

Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage geraten, wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten zu können. Wenn Sie rechtzeitig Vorsorge treffen, machen Sie es sich und Ihren Angehörigen leichter. Denn in dieser Situation können Ihre Angehörigen Sie nicht automatisch rechtlich vertreten. Die wichtigsten Fragen müssen für diesen Fall extra geregelt werden.

 

VORSORGEVOLLMACHT
Eine Vollmacht zur Vorsorge ermöglicht Ihnen ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Sie benennen eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die bereit sind, für Sie im Bedarfsfall zu handeln. In der Vollmacht können Sie genau regeln, für welche Aufgabenbereiche diese gilt und welche Befugnisse der Bevollmächtigte haben soll, z.B. Pflege, Wohnungsangelegenheiten, Finanzen etc. Liegt eine wirksame und ausreichende Vollmacht vor, so kann die Vertrauensperson frei entscheiden.

 

BETREUUNGSVERFÜGUNG
Mit der Betreuungsverfügung kann jeder im Voraus festlegen, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, wenn man in einer zukünftigen Lebenslage Entscheidungen nicht mehr alleine treffen kann. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den bestellten Betreuer. Beispielsweise, ob eine Betreuung zu Hause oder in einem Heim erfolgen soll, wenn man pflegebedürftig wird.

 

Im Todesfall regelt das Bürgerliche Gesetzbuch, wer die gemietete Wohnung weiterhin nutzen darf. Ihr Ehe- oder Lebenspartner, der mit Ihnen gemeinsam die Wohnung nutzt, hat das Recht, nach Ihrem Tod in das Nutzungsverhältnis mit der Genossenschaft einzutreten (§ 563 BGB). Diese gesetzliche Regelung gilt auch für Angehörige, die mit in der Wohnung leben. Der verbleibende Nutzer muss, in der Regel durch eine Übertragung,  Mitglied der Genossenschaft werden.

 

SCHENKUNGSVERTRAG 
Hinsichtlich Ihrer Genossenschaftsanteile gibt es die Möglichkeit, einen Schenkungsvertrag aufzusetzen. Im Nachlassfall kann dann schnell  im Sinne des Hinterbliebenen bezüglich der Geschäftssanteile gehandelt werden.

 

Der Schenkungs­vertrag ist eine kurze schriftliche Erklärung, worin Sie als Mitglied Ihre Genossen­­schafts­­anteile für den Fall des Todes schenkungs­weise auf eine andere Person übertragen. Das sollte, wenn Sie eine Wohnung der Bergedorf-Bille nutzen, derjenige sein, der mit Ihnen zusammen wohnt. Diese Person soll schließlich die Mitgliedschaft fortsetzen und die Wohnung weiter nutzen.

 

Wenn Sie alleine wohnen oder keine Wohnung der Genossenschaft nutzen, steht es Ihnen völlig frei, wen Sie als Begünstigten der Schenkung wählen. Die Mitgliedschaft wird in diesem Fall nicht übertragen. Das Geschäftsguthaben wird bei Fälligkeit ausgezahlt.

 

Hier finden Sie ein Schenkungsvertrag-Formular und Hinweise zum Ausfüllen. Bitte bewahren Sie die Schenkung sorgfältig bei Ihren persönlichen Dokumenten auf, wie ein Testament. Schicken Sie uns die Schenkung nicht zu. Fertigen Sie keine Kopien an, weder für die Genossenschaft, noch für andere Personen.

 

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) stellt auf seiner Website neben hilfreichen Informationen auch folgende Formulare bereit: