BAUEN

Unser jährliches Ziel ist der Neubau von ca. 130 Wohnungen, die wir in attraktiven Lagen bauen. Dabei legen wir Wert auf Wohn­vielfalt und eine gute Mischung der Nutzer­struktur.

WOHNEN

Unsere Mitglieder genießen ein Dauer­wohn­recht und profi­tieren von fairen Preisen sowie aktuellen Mo­der­nisier­ungen und In­stand­halt­ungen – das alles in rund 9.300 Wohnungen.

SPAREN

Wir unterhalten seit 1977 eine Spar­ein­rich­tung, die unsere Mit­glieder und ihre Ange­hörigen im Sinne der Abgaben­ordnung nutzen können und bieten diverse Spar­produkte an.

AKTUELLES

Anrecht auf Wohngeld?

Was ist Wohngeld?
Menschen, die sich aus eigener Kraft am Wohn­ungs­markt keinen ange­messenen Wohn­raum leisten können, erhalten zu den Miet­kosten einen staat­lichen Zu­schuss. Diesen Zu­schuss, der ein ange­messenes und familien­ge­rechtes Wohnen sichern soll, nennt man Wohngeld.

 

Wohnen wird vom Staat als Grund­bedürfnis jedes Menschen aner­kannt und deshalb unter­stützt. Auf das Wohn­geld haben Sie, wenn Sie die Berechtigungs­vor­aus­setz­ungen erfüllen, ein Recht und sollten dieses auch in An­spruch nehmen.

 

Wer kann Wohn­geld beantragen?
Wohngeld­berechtigt sind alle Personen, die zur Miete wohnen, und deren monat­liches Haus­halts­gesamt­ein­kommen unter einer bestim­mten Einkommens­grenze liegt. Dies gilt selbst­ver­ständ­lich auch, wenn eine Genossen­schafts­wohnung genutzt wird.

 

Beispiels­weise kann ein Ein­personen­haus­halt in Hamburg mit 1.400,00 Euro Monats­verdienst (brutto) noch ein geringes Wohn­geld beziehen. Bei allein­stehen­den Rentnern sollte ein An­spruch bei einer Rente ab 1.000,00 Euro geprüft werden.

 

Keinen Anspruch auf Wohn­geld haben Bezieher von Sozial­hilfe, Arbeits­losen­geld II oder BAföG, da ihre Wohn­kosten im Rahmen der Leistungen bereits berück­sichtigt werden.

 

Wie berechnet sich das Wohn­geld?  
Die Höhe des Wohn­geldes richtet sich nach der Anzahl der Haus­halts­mit­glieder, der Miete bzw. Nutz­ungs­gebühr (netto-kalt) und dem Gesamt­ein­kommen.

 

Als Haus­halts­mitglieder zählen Ehe­partner oder einge­tragene Lebens­partner, Personen, die mit dem Wohn­geld­berech­tigten zusammen­leben oder bereit sind, Ver­ant­wortung für­ein­ander zu tragen. Auch Ver­wandte in gerader Linie, wie Kinder, Pflege­kinder und Pflege­eltern gehören dazu. Je mehr Personen im Haus­halt leben, umso höher ist die Ein­kommens­grenze.

 

Die Berech­nung des Wohn­geldes erfolgt an­hand soge­nannter Mieten­stufen. Gemeinden und Kreise werden anhand der durch­schnitt­lichen Miet­höhe vor Ort in Mieten­stufen von I bis VI ein­geteilt. Das bedeutet, dass nicht unbe­dingt die Miete, die Sie tat­säch­lich zahlen, zu Grunde gelegt wird, sondern fest­gesetzte Höchst­beträge, die wiederum von den Mieten­stufen ab­hängen. In Hamburg gilt die Mieten­stufe VI.

 

Bei Ihrem Gesamt­ein­kommen zählt das Brutto­ein­kommen. Von diesem Betrag werden abhängig von der Ent­richtung von Steuern, Kranken- und Pflege­versicher­ungs­beiträge und Renten­ver­sicher­ungs­beiträge ab­gezogen.

 

Im Internet stehen Ihnen kosten­lose Wohn­geld­rechner zur Verfügung, anhand derer Sie grob ein­schätzen können, ob Ihnen Wohn­geld zusteht. Diese finden Sie auf der Internet­seite des Bundes­ministeriums des Inneren für Bau und Heimat  unter oder unter www.wohngeld.org.

 

Wo erhalte ich Wohn­geld?
In Hamburg können Sie das Wohn­geld bei den Sozialen Dienst­leistungs­zentren der Bezirks­ämter bean­tragen. Infor­mieren Sie sich darüber, wer in Ihrer Gemeinde für das Wohn­geld zuständig ist. Auf der Internet­seite der zuständigen Behörde erhalten Sie auch ent­sprechende Antrags­formulare.

 

Ab wann und wie lange wird Wohn­geld gewährt?
Wohngeld wird ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, gewährt und in der Regel für 12 Monate bewilligt. An­schließ­end ist ein neuer Antrag erforderlich. Erhalten Sie bereits Wohn­geld, so muss auf­grund der gesetz­lichen Neu­regel­ung grund­sätz­lich kein neuer Antrag gestellt werden. Aller­dings gilt auch dies nur inner­halb des soge­nannten Bewill­igungs­zeit­raums. Ist dieser abge­laufen, muss ein erneuter Antrag gestellt werden.